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Buswartehäuschen Buschvitz

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Als 1973 durch einen Sturm sämtliche Wartehäuschen an den Bushaltestellen der Gemeinde und auch in anderen Bereichen der Insel Rügen zerstört wurden, mußte eine Lösung gefunden werden, da die aus den ländlichen Bereichen die Kinder mit dem Bus nach Bergen zur Schule fahren mußten.

Bei Gesprächen der damaligen Bürgermeisterin Frau Eva Preuhs und dem Architekten Ulrich Müther ,die eine langjährige Freundschaft miteinander verband, kam es zu dieser Idee, eine Bushaltestelle mit bleibenden Charakter zu bauen. Von der Firma Müther aus Binz wurde das Modell eines Wartehäuschens für Rügen entworfen. Dieses Projekt wurde jedoch vom Rat des Kreises abgelehnt. Die Bürgermeisterin, Frau Preuhs, nahm die Gelegenheit wahr und ließ das Häuschen als Modell für Buschvitz bauen. Dieser Auftrag wurde im September 1973 ausgelöst, aber es dauerte noch ein halbes Jahr bis mit dem Bau begonnen wurde. Das Modell wurde dahingehend verändert, daß an der rechten und linken Seite Zwei Fenster in Form von Bullaugen eingebaut wurden. Das Wartehäuschen versprach 2 Vorteile. Es ist windsicher und hat eine lange Lebensdauer. Im Frühjahr 1974 war der Bau abgeschlossen. Noch heute ist das kleine Wartehäuschen der Bushaltestelle in Buschvitz, im Volksmund „der Taucherhelm“ genannt, ein ungewöhnlicher Blickfang. Der mit Spritzbeton verkleidete Schalenbau ist eine einmalige Arbeit des Rügener Architekten Ulrich Müther.

 

Bauzeit : ca 8 Wochen

Fertigstellung: mit Außenanlagen welche ehrenamtlich durch die Bürger der Ortschaft Buschvitz hergestellt wurden Juli 1973

Größe: Durchmesser ca: 5,00 m

Höhe ca: 2,60 m

 

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