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Gemeinde Buschvitz

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„Das muss ein Stück vom Paradies sein!“ 

 

Mit dieser Meinung leben die meisten Einwohner der Gemeinde Buschvitz, aber auch die große Gästeschar, die zu allen Jahreszeiten dieses weitläufige Siedlungsgebiet besucht. Und wer es nicht glauben will, braucht nur einen der zahlreichen Aussichtspunkte aufzusuchen, wie zum Beispiel den „Mühlenberg“. Von seiner zentralen Lage aus schweift der Blick über eine vielfältige, interessante Landschaft. Von hier aus hat man eine wundervolle Sicht zur Insel Pulitz, zum Kleinen Jasmunder Bodden und zum „Ossen“, einem kleinen See nahe dem Ortsteil Stedar als Vogelschutzgebiet. Die Gemeinde liegt in einer von der Eiszeit stark kubierten, wasserreichen geografischen Struktur mit besonderer Eignung  für die Landwirtschaft und zur vorrangigen bzw. vorsorglichen Nutzung für den Naturschutz und die Landschaftspflege sowie für die Tourismusentwicklung. Das Umfeld von Buschvitz ist durch seine ruhige und naturbelassene Landschaft gekennzeichnet, in die sich die Siedlungsräume harmonisch einfügen. Eben ein Stück vom Paradies.

 

Die Gemeinde Buschvitz mit ihren vier Ortsteilen Buschvitz, Stedar, Prisvitz und Strüssendorf liegt im Nahbereich der Kreisstadt Bergen auf Rügen. Strüssendorf und Prisvitz, direkt an der B 96 gelegen, sind über diese mit Bergen verbunden. Nach Buschvitz und Stedar führt als Stichstraße die Kreisstraße RÜG 18, die östlich von Bergen von der B 196 abzweigt. Landschaftlich zählt das Gemeindegebiet zu Mittelrügen und ist Bestandteil des vielgestaltigen Raumes um den kleinen Jasmunder Bodden, der in das Landschaftsschutzgebiet  Südost-Rügensche Boddenlandschaft einbezogen ist.

 

Buschvitz ist eine alte Siedlungsgegend. Davon künden das Hügelgräberfeld und das Gründungsdatum des Ortes aus dem 13. Jahrhundert. Durch den Kleinen Jasmunder Bodden, bis in den 60.-ziger Jahren des 19 Jahrhunderts  noch über den Großen Jasmunder Bodden mit der Ostsee verbunden, waren günstige Existenzbedingungen gegeben. So  bot die Büttnerei und der Fischfang die Existenzgrundlage für die ansässigen Siedler welche in der Nutzung von Äckern, Weiden und des Waldes eine zusätzliche Erwerbsgrundlage sahen. Die ältesten Siedlungsteile befinden sich folglicher weise auch im Uferraum. Sie sind heute noch durch Fachwerkgehöfte am Uferweg, der die alte Dorfstraße bildete, und die Reste des Gutsbereiches erlebbar.

 

Buschvitz liegt am Westufer des Kleinen Jasmunder Boddens und hat die beiden angrenzenden Hanglagen der rückwärtigen Hügel in seine Bebauung einbezogen. Diese topographisch interessante Situation bestimmt wesentlich das Ortsbild in doppelter Hinsicht. Man erlebt jeweils den Gegenhang mit seiner interessanten landschaftlichen Einbindung und schöne Fernsichten auf die hügelige Landschaft und zum Teil auf das reizvolle Gewässer des Kleinen Jasmunder Boddens.

 

Touristisch hat die Gemeinde verblüffende Details zu bieten. So zum Beispiel die Bushaltestelle im Ortskern. Sie ist eine denkmalgeschützte Hyperschalenkonstruktion des Baumeisters Müther aus dem Jahre 1974, sie stellt in ihrer Form einen Taucherhelm dar und ist ein Unikat.

 

In westliche Richtung fahrend stößt man auf ein Hügelgräberfeld. Außerdem gibt es einen Rundwanderweg unter einer Buchen/ Lindenallee auf der Halbinsel Pulitz, wo sich ein Seeadlerhorst in unmittelbarer Nähe des Wanderweges befindet. Auch die nun wieder vernässten Ufergebiete des Ossens, ein Niedermoorgebiet, bieten gerade für den Wanderfreund imposante Einblicke in die Natur.

 

So sehen die Bürger Ihre schöne Gemeinde, und hoffen, dass wir die Gäste der Insel Rügen auf einen Besuch in der Gemeinde Buschvitz neugierig  gemacht haben.